Jugendarbeit Nottwil

Jugendarbeiter Carlo Wildhaber

 

Der Jugendarbeiter Carlo Wildhaber ist aufgewachsen im Vorstadt-Ghetto Emmenbrücke. In einem ruhigen Einfamilienquartier zwischen Altersheim und dem vor 20 Jahren grössten Einkaufzentrum der Zentralschweiz. Sohn eines Reallehrers mit Nerven aus Stahl und einer Mutter, mit einer Engelsgeduld – Lehrerin der ehm. Heilpädagogischen Schule Emmen heute Baar.

Früher führte sein grosser Bruder ewige Machtkämpfe sowie Raufereien mit Carlo, heute schlägt er sich mit Buchhaltung und den Finanzen einer schweizer Versicherung. Seine liebevolle Schwester ist seit langen 13 Jahren im Primarschul-Business und stolze Besitzerin von zwei prachtvollen aktiven Pferden und zwei verfressenen faulen Kater.

 

Aufgewachsen in Emmenbrücke und gross geworden bei Jungwacht Blauring. In der Jubla St.Maria, bei mehr als 10 Lagern die er mitleitete oder organisierte lerne Carlo was es heisst Heimweh-Kinder zu trösten, Rauffbolde zu entwaffnen oder verstrickte Mottos und Geschichten zu zaubern. 

 

Das Wesen von Jungwacht Blauring lebte Carlo nicht nur mit seinen Jublafreunden in der eigenen Schar sondern auch exzessiv auf Kantonsstufe als Fachgruppen PR Mitglied, als J+S Experte, Krisenteammitglied, Kantonslager-Ok-Mitglied, als Kursleiter für die Stufen Grundkurs – Gruppenleiter, als auch Schar- und Lagerleiter und Experte. Sinnvolle Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche wurde für ihn nicht nur zum Ziel sondern zum Lebensinhalt.

 

Mit 17 Jahren genoss Carlo neben der Lebensschule von Jungwacht Blauring auch noch die Ausbildung als Grafiker in der Fachklasse Grafik und Design in Luzern. Nach der Ausbildung durfte der junge Grafiker grosse Namen der Modeindustire zu seinem Klientel zählen. Sich kreativ eingesetzt hat er sich anschliessend zwei Jahre für Non-Profit-Organisationen von Tierschutz, Naturschutz, Menschenrecht bis zum Schweizerischen Trachtenverein.

 

Einer seiner vielen Träume hat Carlo dann mit 25 in die Tat umgesetzt. 13 Monate war er mit seinem Rucksack alleine Unterwegs um Menschen, Geografie, Kulturen, Natur, Weltreligionen und den grossen Fragen im Leben auf den Grund zu gehen.

 

In Nepal hat er ein Stück seines Herzens verloren. Er volontierte in einer Schule für Strassenkindern und Kindern mit herzzerreissender Vorgeschichte (Vergewaltigung, Waisen, Misshandlung, Armut, Erdbebenopfer, Prostitution, Drogen, Kinderarbeit, Alkoholismus).

In Kathmandu übte er sich als Englischlehrer, Schreinermeister, Schwimmlehrer, Croupier und Spieleerfinder, Sportanimator, Künstler, Maler, Buchdesigner, Computersupporter, Workshopleiter, Bote, Assistent, Lehrling, Vorbild, Mitspieler, Bruder und besonders Freund

der kleinen und grossen Bewohner.

 

In „der Schule der neuen Hoffnung“ erkannte er, dass sein neustes Ziel im Leben die Arbeit und Begleitung

von Kindern und Jugendlichen ist. 

 

Mein Name ist Carlo Wildhaber und ich kann heute mein Ziel in Nottwil als Jugendarbeiter in die Tat umsetzen. 

 

 

 

Über die Jugendarbeit

 

Die Jugendarbeit Nottwil funktioniert als Anlaufstelle für alle Jugendlichen der Gemeinde und setzt sich für ihre Interessen ein. Nebst dem begleiteten bzw. betreuten "Treff" am Freitagabend, bietet die Jugendarbeit niederschwellige Erstberatungen für Jugendliche und Erziehungsberechtigte an und kann diese an passende Beratungsstellen weiterleiten. Die Jugendarbeit unterliegt der Schweigepflicht, ausgenommen bei ernsthafter Gefährdung der physischen, psychischen und sexuellen Integrität (Unversehrtheit) einer minderjährigen Person. Weiter setzt die Jugendarbeit Nottwil, zusammen mit der Gemeinde Nottwil, das Projekt "luegsch" um. "luegsch" ist ein Alkoholpräventionsprojekt und fungiert zum Schutz von Jugendlichen, wie auch für Veranstalterinnen und Veranstalter. > Mehr über „luegsch“

 

Die Jugendarbeit veranstaltet regelmässig Events, die von den Jugendlichen der Gemeinde geplant und organisiert werden. Häufig stammen die Ideen für diese Events von den Jugendlichen selbst.

Die Jugendarbeit Nottwil versucht wenn immer möglich, partizipativ und bedürfnisorientiert zu arbeiten und möchte der jungen Generation die Chance bieten, eigene Ideen zu verwirklichen und um zu setzen.